Ablauf einer Emission

Von der Grundsatzentscheidung zur Zeichnung

Von der strategischen Grundsatzentscheidung im Unternehmen bis zur Handelsaufnahme an der Börse vergehen bei einer Emission am Primärmarkt rund vier bis sechs Monate. Schnelle und flexible Entscheidungen der Börse Düsseldorf sorgen dafür, dass der Emissionsablauf unkompliziert und zügig umgesetzt werden kann.



Die wichtigsten Phasen der Emission sind die Kontaktaufnahme mit den Kapitalmarktpartnern und die Vorbereitung des Prospekts sowie die Vorstellung des Vorhabens bei institutionellen Investoren. Begleitet wird dies von der Vorabstimmung mit der Börse und der Terminfestlegung für die Zeichnungsphase.

Mit Beginn der Zeichnung wird der Erfolg einer Emission sichtbar. Bei sehr großer Nachfrage kann die Zeichnungsphase vorzeitig geschlossen werden, wobei gegebenenfalls zu entscheiden ist, welchen Investoren welche Anteile zugeteilt werden sollen. Unmittelbar nach dieser Phase beginnt der Handel mit der ersten Preisfeststellung.

Nicht zu unterschätzen ist die zeitliche Beanspruchung, die auf das Management des Unternehmens während einer Emission zukommt. Neben den zu produzierenden Dokumenten wie etwa Wertpapierprosekt muss der Kontakt zu den Emissionsbegleitern, der Börse und Rechtsberatern eingeplant und Gespräche mit institutionellen Investoren geführt werden.